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Gesundung ist möglich!

Das Buch bietet ein spannendes Kaleidoskop von Gesundungswegen bei Borderline. Es macht jungen Menschen mit dieser psychischen Störung Hoffnung und zeigt, welche Schritte andere Betroffene gegangen sind. Dieses Buch zeigt nicht nur, dass Genesung möglich ist, sondern auch wie sie gelingen kann. Andreas Knuf bat Betroffene, ihren Weg der Gesundung zu schildern. Es erstaunt nicht, dass die Faktoren und Bedingungen, die von allen als wesentlich genannt werden, sich ähneln: Menschen der Umgebung, die den Kontakt nicht abgebrochen haben, Therapeuten, die als Menschen spürbar waren und den Betroffenen wirklich ernst genommen haben, Selbsthilfe und die Entscheidung zur Selbstverantwortung. Nur die Wege dahin sind ganz individuell, ebenso wie Gesundung ein Entwicklungsprozess ist, der unterschiedlich verläuft.

"Als „Mutmachbuch“, das klinische Studien bestätigt, beschreibt Andreas Knuf „Gesundung ist möglich“ in seinem Vorwort. Mir hat die Sammlung von Erfahrungsberichten vor allem deshalb sehr gut gefallen, weil die einzelnen Geschichten durch ihre individuellen Darstellungen überzeugen, die vielfach auch sprachlich sehr gelungen sind. Das Buch wendet sich gleichermaßen an Betroffene, Angehörige und Fachleute. Auch diejeinigen sollten sich nicht entmutigen lassen, die auf ihrem persönlichen „Gesundungsweg“ erst am Anfang stehen. Die Sammlung von Texten zeigt, alle Schreibenden haben ihren eigenen (oft langen) Weg finden müssen und diese Wege sind sehr unterschiedlich. Es gibt nicht das Erwachsenwerden und das Beziehungen knüpfen, aber die Beschreibungen sind Ansatzpunkte, auf diesen Wegen kann Gesundung gelingen. Das Buch ist eine Möglichkeitensammlung, die Möglichkeit für den Lesenden besteht vor allem darin, dass er Vertrautes finden und Eigenes dazulegen kann."

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